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Letzte Änderung:
17.09.2019
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Antrag Wasseranschluss

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AWP appelliert: Kein Plastik in die Biotonne geben

Aus Plastik wird kein Kompost – auch nicht aus biologisch abbaubaren Kunststoffbeuteln. Plastik darf daher nicht in die Biotonne eingegeben werden. Wie der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Pfaffenhofen (AWP) mitteilt, wurde in letzter Zeit vermehrt Plastikmüll in Biotonnen durch die mit der Entleerung beauftragten Unternehmen festgestellt. „Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, weder Plastik noch Tüten aus biologisch abbaubaren Kunststoffen in die Biotonne zu geben, weil ansonsten kein Qualitätskompost erzeugt werden kann“, so AWP-Werkleiterin Elke Müller.

Die Sammelunternehmen wurden vom AWP angewiesen, Biotonnen, in denen sich Bioabfälle in Kunststofftüten befinden, nicht mehr zu entleeren und an den AWP zu melden. Außerdem hat der AWP begonnen, in der Öffentlichkeit vermehrt auf den zunehmenden Plastikanteil in der Biotonne hinzuweisen und Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe gebeten.

Die rund 6600 Tonnen Bioabfall, die im Landkreis Pfaffenhofen jährlich gesammelt werden, werden durch die Firmen Blüml und Högl, beide Landkreis Kehlheim, vergärt. Elke Müller: „Das bei der Vergärung entstehende Methangas wird zur Strom- und Wärmerzeugung genutzt. Anschließend wird das vergorene Material zu hochwertigem Kompost weiterverarbeitet. Dieser Kompost wird zur Bodenverbesserung und zur Düngung im Gartenbau und in der Landwirtschaft eingesetzt.“ Es müsse daher gewährleistet sein, dass im Kompost keinerlei Kunststoffe mehr enthalten sind.

„Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist nicht klar, dass sich die im Supermarkt als biologisch abbaubar angepriesenen, meist grünlichen Bioabfallbeutel in der Vergärungsanlage nicht schnell genug zersetzen. Nach der Vergärung und der folgenden Nachrotte wird der Kompost gesiebt. Dabei werden verbliebene Plastikreste weiter zerkleinert und verschmutzen den fertigen Kompost“, so die Werkleiterin weiter.

Der Gedanke einer Kreislaufwirtschaft bei der Sammlung von Bioabfällen beginne daher schon in den Haushalten mit der richtigen Mülltrennung. Die Sammlung ohne Fehlwürfe beim Bioabfall sei Voraussetzung für einen hochwertigen Kompost.

Der AWP bittet daher nochmals dringend darum, zur Sammlung der Bioabfälle im Haushalt nur Papiertüten zu verwenden. Entsprechende Biotüten aus Papier erhält man bei Discountern, Baumärkten und Drogeriemärkten. Nasse Bioabfälle könne man außerdem in Zeitungspapier oder in Küchenkrepp einwickeln und in die Biotonne eingeben.

Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWP am Servicetelefon unter Tel. 08441 787950 zur Verfügung.

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